Hautvorsorge
Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers. Sie ist vielseitigen inneren und äußeren Belastungen, z.B. Sonnenlicht (UV-Strahlung), ausgesetzt, die zu krankhaften Veränderungen führen können. Veränderungen der Haut haben möglicherweise auch angeborene Ursachen.
Grundsätzlich gilt: Heilungsaussichten bei Hauttumoren sind umso höher, je früher die Diagnose und eine entsprechende Therapie bzw. ein erforderlicher Eingriff erfolgen. Im Rahmen einer Hautvorsorge beurteilen wir als Hautfachärzte, ob Veränderungen als krankhaft und ernsthaft (z.B. Krebs) einzustufen sind.
Risikofaktoren für Hautkrebs
Wenn Sie Veränderungen an Ihrer Haut feststellen und mehrere oder auch nur eines der nachfolgenden Kriterien auf Sie zutreffen, sollten Sie die Veränderungen umgehend vorstellen:
- heller Hauttyp
- ausgedehnte Sonneneinwirkung,
Sonnenbrände v.a. als Kind/Jugendlicher
- Hauttumorerkrankungen; eigene
und im familiären Umfeld
- Immunschwächen
- zahlreiche Pigmentflecken
Bei bösartiger Entwicklung von Muttermalen gilt die A-B-C-D Regel:
Asymmetrie des Muttermals
Begrenzung unregelmäßig
(unscharf, bogig, zackig)
Coloration ungleichmäßig
(dunkelbraun/schwarz-braun/rötlich/
grau-weißliche Aufhellung)
Durchmesser größer als 5 mm
Jede Veränderung ist ein Alarmzeichen!
- Farbveränderungen (z.B. helle/dunklere, neue
Farbtöne)
- Zu- oder Abnahme von Größe und/oder Dicke
- Änderung der Umgebung von Muttermalen
- blutende Muttermale
- neu entstehende Muttermale
- Missempfindungen (z.B. Juckreiz, Brennen, ..)